Heiligenkeller der Zünfte Kreuzstetten

Schottenweg 1, 2124 Kreuzstetten

In diesem 350-jährigen Herrschaftskeller zieren kunstvoll geschnitzte Heiligenfiguren für bestimmte Zünfte ovale Holzfässer und geben dem Keller seinen Namen. Kunst, Kultur und Wein in vollendeter Form.

Diese Verbindung birgt für jeden etwas. In dieser einzigartigen Kulisse Weine zu verkosten, ist ein exklusives Privileg.

Echte "Weinviertler Kellerromantik" erlebt man bei Weindegustationen, Benefizveranstaltungen und Kunstausstellungen. Genießen Sie edlen Wein umgeben von feinster Schnitzkunst.

Website: Heiligenkeller

 

Wallfahrtskirche Hl. Berg Hautzendorf

Die Wallfahrtskirche St. Lambert am Heiligen Berg liegt auf einer kleinen bewaldeten Anhöhe knapp einen Kilometer nördlich des Ortes Hautzendorf. Den heiligen Berg umgibt, nicht nur auf Grund der mehr als 800 jährigen Geschichte, sondern auch durch den verschwundenen Ort rund um die Kirche, besondere Mystik.

Die Kirche wird 1170 erstmals urkundlich erwähnt und hat im Laufe der Zeit sowohl Katholiken als auch Protestanten als Gotteshaus gedient. Der Kirchturm beherbergt eine Glocke, die mit 1452 datiert ist.

Die Wallfahrtskirche kann nur nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden

Anmeldung im Gemeindeamt Kreuttal unter 02245/89260.

 

Museum Himmelkeller in Kronberg

Retten, erhalten und gestalten - unter diesem Motto hat der Künstler Prof. Hermann Bauch über Jahrzehnte in Kronberg ein Weinviertler Gesamtkunstwerk geschaffen.

Der Himmelkeller ist ein weitläufiger Ausstellungs- und Museumsbereich. Er beinhaltet unter anderem ein Urgeschichtsmuseum, einen Konzertstadl mit verschiedenen sakralen und volkskundlichen Gegenständen, eine Galerie sowie die Glas- und Mosaikwerkstätte; weiters das beeindruckende Kellerlabyrinth und ein Weinmuseum mit einer der größten barocken Weinpressen im Weinviertel.

Website: Himmelkeller

 

Lourdeskapelle Großengersdorf

In einem kleinen Wald südlich von Großengersdorf findet man die Lourdeskapelle. Sie wurde 1887 errichtet. 1898 wurden die beiden Seitenkapellen für zwei große Statuen von Petrus und Paulus errichtet. 1968 fanden die beiden Statuen ihren Platz in der Kirche wieder.

 

Luisenmühle Unterolberndorf

Entlang des Russbaches, welcher das Kreuttal durchfließt, gibt es mehrere Mühlen. Die größte und auffälligste davon ist die Luisenmühle, welche ca. 200 m von Unterolberndorf entfernt am Eingang zum eigentlichen Kreuttal steht. Das Gebäude wurde Mitte des 17.Jahrhunderts erbaut, besonders markant ist der "Zwiebelturm".

Heute ist das Gebäude in Privatbesitz und gehört zum Gemeindegebiet von Schleinbach.

 

Schloss Wolkersdorf

Das heutige Schloss wurde im 13. Jahrhundert als repräsentatives Vierturmkastell mit flächigen Buckelquadern errichtet. Es stand auf einer Insel eines aufgestauten Russbacharms und war von einem weiten Wassergraben-Wallring umgeben. Das ehemalige Wasserschloss befindet sich nun im Besitz der Stadtgemeinde und beherbergt neben zahlreichen Kulturinitiativen auch die Regionalmusikschule Wolkersdorf sowie das Atelier des Weinviertler "Bernsteinmagiers" Otto Potsch.

Im Hof des Schlosses finden im Sommer eine Reihe an kulturellen Veranstaltungen statt: Sommerkino, Kabarett, Theater, Konzerte, es ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Schlossführung: E-Mail senden

 

Pillichsdorf

Der Tumulus aus der Hallstattzeit (ca. 650 v. Chr.)

In der Älteren Eisenzeit, der sogenannten Hallstattzeit (ca. 800-475 v. Chr.) legte man den heute noch ca. 4 m hohen Grabhügel an, in dem die Urne eines lokalen Fürsten aus dieser Epoche, der seinen Sitz vermutlich im Ortsgebiet von Pillichsdorf hatte, samt Grabbeigaben bestattet wurde. Später begrub man die Urne einer weiteren Person. Der Tumulus wurde schon in historischer Zeit beraubt, da in der aus Holzbalken gezimmerten Grabkammer nur mehr wenige Bruchstücke aus Metall gefunden wurden.

Häufig nützte man für die Errichtung von Tumuli topographische Gegebenheiten, z.B. Bodenwellen oder Geländestufen, um den Grabhügel höher und imposanter erscheinen zu lassen. Die Verstorbenen aus der Oberschicht der Hallstatt-Siedlungen wollten über den Tod hinaus auf ihre Untertanen „hinabblicken“ bzw. von diesen „gesehen werden“

Details auf unserer Website: Tumulus Pillichsdorf

 

Türkenschanze Unterolberndorf

Diese 4,7 km lange Wallanlage im Kreuttaler Wald umgrenzt ein Gebiet von ca. 80 Hektar Fläche mit Erdwällen, die bis zu 12 Meter hoch sind. Der Ursprung der Anlage ist unklar. Es gibt zwei Theorien über den Entstehungszeitraum:

Während der Ungarnkriege im 10. Jahrhundert nach Christi Keltische Anlage, erbaut um Christi Geburt

Die Anlage diente höchstwahrscheinlich dazu, Mensch und Vieh vor Überfällen zu schützen. Für diese Theorie spricht der Aufbau des Schutzwalles mit 2 Zugängen (im Westen und im Nordosten), der jenem von Anlagen in Deutschland und Frankreich ähnlich ist.

Auch woher die Anlage ihren Namen "Türkenschanze" hat, ist nicht gesichert. Möglicherweise wurde sie auch später noch als Schutzwall genutzt, unter anderem zu Zeiten der Türkenbelagerungen.

Jedenfalls zeugen die wahrhaft riesigen Ausmaße der Anlage davon, dass der Bau der Türkenschanze enorme physische Kräfte der Erbauer verlangt haben.

 

Turmmuseum Pillichsdorf

Das Turmmuseum Pillichsdorf ist ein kleines, aber ungewöhnliches Museum im 500 Jahre alten Kirchturm der Pfarrkirche St. Martin. Es wurde 1984 gegründet, seit 1987 umfasst es ein zweites Turmgeschoß. Über Wendeltreppen geht es hinauf in die beiden Räume, wo über 130 Exponate zu besichtigen sind (Bereiche: Geologie, Ur- und Frühgeschichte, Mittelalter, Neuzeit)

Öffnungszeiten: nach tel. Voranmeldung;

Preise / Führung: freie Spende;

Kontakt: Hr. Preyer 0664/5812438

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Museum für Dorfkultur Großengersdorf

Neustift 24, 2212 Großengersdorf

Die ehemalige Dorfmühle wurde um die Jahrhundertwende erbaut und im Jahr 1618 erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahre 1997 wurde das Bauwerk durch die Gemeinde angekauft und in ein Museum umgewandelt.

Der Grundstock der Sammlung für das Museum war im Besitz von Altbürgermeister Josef Rögner, und geht auf vier weitere Generationen bis 1755 zurück.

In 6 Räumen findet man zehntausende Exponate, die die Arbeitswelt der Bauern in Feld und Wald, der Handwerker und das kulturelle Leben im Dorf zeigen.

Öffnungszeiten:
Ostermontag bis Allerheiligen jeden Sonntag von 14 bis 16 Uhr
Und nach telefonischer Voranmeldung: 02245 88201
 
Eintrittspreise
(einschließlich Führung)
Erwachsene ab 18 Jahre EUR 4,00
Kinder ab 6 Jahre EUR 1,00
Familien EUR 7,00
Gruppen ab 10 Personen EUR 3,00